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Tennisellenbogen, Epicondylitis radialis.

Hartnäckige, oft quälende Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens führen den Patienten zum Arzt. Verstärkt werden diese Beschwerden durch Sport, Gartenarbeit, Arbeiten an der PC-Tastatur oder mit der PC-Maus. Im Extremfall sind die Schmerzen so intensiv, dass nicht einmal eine Tasse angehoben werden kann.

 

Als Ursache wird eine Überlastung der entsprechenden sehnigen Muskelursprünge am Knochen diskutiert. Auch Muskeleinrisse oder ein Halswirbelsäulen-Irritationssyndrom wurden beschrieben. Schlussendlich ist eine eindeutige Ursache häufig nicht zu eruieren. Auch nach Bagatellverletzungen kann ein Tennisellenbogen auftreten.
Als Ersttherapie kommen physikalische Maßnahmen, Injektionsbehandlungen oder im weiteren Verlauf die Stoßwellentherapie in Frage. Bei nicht Ansprechen dieser Maßnahmen bleibt in nicht wenigen Fällen nur das operative Vorgehen..

Wie wir operieren!

Wesentlicher Bestandteil der Operation ist das Ablösen des sehnigen Muskelansatzes am seitlichen Ellenbogen (Operation nach Hohmann). Dies erfolgt über einen kurzen bogenförmigen Schnitt über dem Ellenbogen. Je nach Schmerzausbreitungsgebiet kann neben dem Ablösen der Muskelursprünge die Durchtrennung der kleinen Schmerz leitenden Gelenkversorgenden Äste der großen Armnerven erforderlich sein.
Der Eingriff wird ambulant in einer Betäubung des Armes oder Vollnarkose durchgeführt.
Wir bevorzugen nach der Operation eine Ruhigstellung in Oberarmschiene für ca. 4-5 Tage, bei sofortiger Fingerbeweglichkeit.
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