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Ganglion (Überbein) der Hand

Wenn ein Überbein an der Hand stört.
Das Ganglion, umgangssprachlich auch als Überbein bezeichnet, ist eine meist kugelige, prallelastische, unter der Haut gelegene Geschwulst, in deren Hohlraum sich klare, gelartige Flüssigkeit befindet. Ganglien haben oft eine Verbindung zu einem Gelenk, Ringband oder einer Sehnenscheide.

 

Die häufigste Lokalisation ist am Handrücken zwischen Mondbein und Kahnbein. Am zweithäufigsten ist das beugeseitige Ganglion. Ein Ganglion ist in der Regel gutartig. Die Ursache konnte bis heute noch nicht schlüssig erklärt werden. Neben den deutlich von außen sichtbaren Ganglion gibt es auch verborgene, die nicht selten Ursache von Handgelenksschmerzen sind. Um diese Ganglien nachzuweisen ist eine erweiterte Diagnostik mit Sonographie oder hin und wieder Kernspintomographie erforderlich.
Nicht operative Behandlungsmethoden wie zum Beispiel Punktion, Absaugen des Inhalts und Injektion von Kortison sind mit einer hohen Rückfallrate behaftet.
Bei Beschwerden, Bewegungseinschränkung oder Schmerzen, die auf das Ganglion zurückführen sind, ist die Operation begründet.

Wie wir operieren!

In den meisten Fällen wird das Ganglion unter Betäubung des Armes oder Allgemeinnarkose über einen Schnitt direkt über der meist tastbaren Geschwulst dargestellt. Das Ganglion wird aus dem umgebenden Gewebe ausgelöst und mit seinem Stiel dargestellt. Der Ganglionstiel wird bis zu seinem Ausgangspunkt präpariert und mit einem Gelenkkapselanteil entfernt. Anschließend erfolgt die Ruhigstellung des Handgelenkes mit einer Schiene. Die Hand sollte zwei Wochen geschont werden. Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt.

 

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