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Hüftgelenksersatz bei Hüftarthrose (Coxarthrose)

Gelenkverschleiß (Arthrose) nimmt ständig zu. Dabei sind vor allem das Hüft- und Kniegelenk betroffen.
Der Gelenkknorpel nutzt sich ab, die Oberflächen werden rau, reiben im Gelenk aufeinander. Dabei kommt es zu einer zunehmenden Verformung der Gelenkkomponenten.
Daraus resultiert Schmerz, Schwellung und Entzündung des Gelenkes. Die Beweglichkeit wird zunehmend schmerzhaft eingeschränkt. Zunächst können diese Beschwerden noch mit konservativen (nicht operativen) Maßnahmen, wie Schonung, Entlastung, balneologisch-physikalische Therapie und Medikamente gemindert werden. Auch eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht ist sehr wichtig.
Ist jedoch die Gelenkzerstörung zu weit fortgeschritten, kann nur noch ein künstliches Gelenk die Beweglichkeit wiederherstellen bzw. den unerträglichen Schmerz beseitigen.
Das OCZ Cham hat sich seit Bestehen auf Gelenkersatzoperationen des Hüft- und Kniegelenkes spezialisiert.

 

Wie wir operieren!

Das zerstörte Hüftgelenk wird durch ein künstliches Hüftgelenk ersetzt.
Zunächst wird der abgenutzte Hüftkopf mit dem daran befindlichen Oberschenkelhals entfernt, die Oberfläche der Hüftpfanne aufgefräst und der Knochen zum Einsetzen der künstlichen Pfanne vorbereitet. Dann wird die Pfanne individuell angepasst und eingesetzt. Daraufhin wird die Oberschenkelmarkhöhle mit Raspeln aufgefräst und erweitert und schließlich der künstliche Schaft eingebracht.
Anschließend wird individuell ein Hüftkopf angepasst und eingesetzt.
Dabei ist uns eine schonende OP-Technik, die insbesondere die Muskulatur kaum antastet, sehr wichtig.
Nach der Operation verbleibt der Patient noch einige Zeit im Aufwachraum, wo er engmaschig überwacht wird. Auftretende Schmerzen können sofort behandelt werden.
Innerhalb der ersten 24 Stunden beginnt bereits die Frühmobilisierung in der der Patient bereits aus dem Bett aufsteht.
Bereits in den ersten Tagen nach der Operation beginnt die krankengymnastische Nachbehandlung, auftretende Schmerzen werden dabei, falls notwendig, noch einige Tage mit Schmerzmitteln behandelt. Individuell wird für den Patienten zusammen mit dem Krankengymnasten ein Plan zur Nachbehandlung aufgestellt.
Im Anschluss an den Akutaufenthalt (ca. 6-10 Tage) schließt sich in der Regel eine 3-wöchige Rehabilitationsbehandlung an, die nach Wunsch des Patienten am Krankenhaus Roding durchgeführt werden kann. In diesem Fall erfolgt die weitere Betreuung durch die Operateure, ein weiterer Vorteil für den Patienten.
Die Nachbehandlung stellt ein wichtiges Glied in der Gesamttherapie dar.

 

 

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